Ich arbeite seit 1989 als Journalist und Übersetzer in Wien (in der Regel vom Englischen und gelegentlich Spanischen ins Deutsche). Von 1989 bis 1992 war ich Mitglied der deutschsprachigen Redaktion von Inter Press Service in Wien (die leider mit Ende 1992 nach Deutschland verlegt wurde), und seit 1998 schreibe ich regelmäßig für das Südwind Magazin, zumeist über Wirtschaftsthemen. Eine wachsende Zahl meiner Südwind-Artikel kann im archiv artikel nachgelesen werden.
1994 nutzte ich spontan die Gelegenheit, ein Jahr für die asylkoordination österreich zu arbeiten (genauer gesagt erfolgten sowohl Angebot als auch Entschluss nach Mitternacht in einer Bar). Diese in Wien ansäßige Organisation versteht sich als Lobby für Flüchtlinge, AsylwerberInnen und MigrantInnen und kooperiert mit Personen und Organisationen in Österreich und in ganz Europa, die in der Flüchtlingsarbeit engagiert sind. (Wie die meisten spontanen Entschlüsse habe ich übrigens auch diesen nie bereut, ganz im Gegenteil.)
1985 gründete ich gemeinsam mit anderen engagierten Leuten die Gesellschaft für bedrohte Völker Österreich, eine Menschenrechtsorganisation für ethnische und religiöse Minderheiten. Ich war einige Jahre Vorstandsmitglied der Organisation und befasste mich schwerpunktmäßig mit der Situation der kurdischen Bevölkerung und anderer Volksgruppen bzw. religiösen Minderheiten im Nahen Osten.