Geldschöpfung/Banken – Film: Too Big To Tell

Seit mehr als zehn Jahren befasse ich mich mit den Themen Geld, Geldschöpfung, Reform des Geldsystems, Vollgeld, zuletzt dem Vorschlag einer „Monetative“ – und nun gibt’s einen Film dazu, sogar aus Österreich. Das war überfällig. Premiere war am 9. Mai in Linz, nun wird er auch in Wien gezeigt.

Too Big To Tell – Recherchen in der Finanzwelt. Dokumentation, 112 min, AUT 2014

Dienstag, 20. Mai 2014, 19:00 Uhr
Fachbuchhandlung des ÖGB-Verlags, Rathausstraße 21, 1010 Wien
Anmeldung unter veranstaltung@oegbverlag.at
Eintritt frei!

Filmvorführung und Diskussion mit:

Johanna Tschautscher
Regisseurin, Schriftstellerin, www.tschautscher.eu

Graeme Maxton
Weltweit angesehener Autor und Ökonom. Er schrieb für den Economist und ist gefragter Experte für CNN und BBC. “Maxton is a thinker of astonishing depth and breadth, one to speak the tough truths that many other academics, politicians, and commentators avoid.” (Huffington Post) www.graememaxton.com

Sepp Wall-Strasser
ÖGB Oberösterreich Bereichsleiter Bildung und Zukunftsfragen, Initiator und Geschäftsführer weltumspannend arbeiten, Gründungsmitglied ATTAC

Günther Lainer
Kabarettist

Offizieller Text zum Inhalt des Films:

Wie entsteht Geld? Was ist Geldschöpfung? Wie viel Geld gibt es und wer vor allen Dingen hat es? Was verleiht die Bank bei einer Kreditvergabe? Was tun Zinsen? Wie lange gibt es Finanzkrisen bereits? Wie hat man vor 2000 Jahren darauf geantwortet? Wer hat die freie Marktwirtschaft erfunden? Was ist accounting und welche Rolle spielte es bei der Krise? Was begann in Bretton Woods? Welche Vorteile hatte die Goldbindung des Dollars, warum fiel sie, brauchen wir sie wieder? Wann wurde der Markt dereguliert und wer profitiert daran? Warum können große Banken nicht bankrott gehen? Wie entsteht ein neues Finanzgesetz in Brüssel? Welche Banken brauchen wir wirklich? Haben wir ein Lobbyisten-Recht? Wer verteidigt die Rechte der Normalbürger? Wie viel Gesetzestexte braucht eine neue Regulierung? Wer liest das alles? Wer verteidigt die Anliegen der Industrie und der Finanzelite? Welche Alternativen gibt es?

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