Kohle gewinnt strategische Bedeutung

Es ist nicht gerade eine freudige Erkenntnis: Die Bedeutung der Kohle, des „schmutzigsten“ fossilen Brennstoffs, für die weltweite Energieversorgung dürfte eher zunehmen als sinken.

links zum südwind magazin

Unterdessen ist bereits das gesamte von mir verantwortete Schwerpunktthema Kohle im Südwind Magazin vom Mai 2006 frei zugänglich. Nachfolgend die gesammelten Links:
Zwischen Pest und Cholera (Editorial)
Bändigung eines Klimakillers (Einleitungsartikel)
Fakten
Verdammt zur Kohle (Kohle in China)
Ausweg unter der Erde (CO2-Sequestrierung; von Hermann Klosius)

Drohende Konflikte um knappe Öl- und Gasressourcen, das Ziel der Versorgungssicherheit sowie reichhaltige Kohlevorkommen u.a. in den USA, China und Indien, gepaart mit der Kohleabhängigkeit der beiden asiatischen Riesen, werden dafür sorgen. Kohle wird insofern einen Beitrag leisten, die „Pest“ einer Eskalation von Ressourcenkonflikten zu vermeiden, der Welt aber dafür die „Cholera“ eines eventuell beschleunigten Klimawandels bescheren.

Die einzige Chance, diese Entwicklung mit dem Ziel des Klimaschutzes in Einklang zu bringen, sind die unter dem Oxymoron „Clean Coal“ beworbenen „emissionsfreien“ Kohletechnologien, die allesamt auf der technischen Realisierbarkeit einer unterirdischen Kohlenstoffspeicherung basieren.

Das sind die Kernaussagen des Schwerpunkts Kohle im Südwind Magazin im Mai 2006, für dessen Gestaltung ich verantwortlich war.

Ein Nebenprodukt der Recherche zu diesem Thema sind übrigens diese Weblinks zum Thema Energie, die ich weiter ausbauen möchte.

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