US-Wirtschaft: Kollaps Frage der Zeit

In jüngster Zeit haben sich die seit dem Platzen der „Dot.com“-Blase an den US-Börsen laut gewordenen Warnungen vor einem weit schwereren Kollaps der US-Wirtschaft und damit der Weltwirtschaft zu einer Flut vervielfacht.

Es geht um zwei zusammenhängende Problemkreise: 1. Das wachsende Handels- und Leistungsbilanzdefizit der USA und seine Finanzierung durch Kapitalimport aus Europa und Asien, inkl. China (u.a. werden Dollarüberschüsse in US-Staatsanleihen angelegt) und seine mögliche „Korrektur“ durch einen Crash des US-Dollar; 2. Eine generelle Überschuldung der US-Wirtschaft, begleitet und ermöglicht von einer raschen Ausweitung der Geldmenge.

Erstere Gefahr wird u.a. auch im letzten Bericht über Handel und Entwicklung der UNCTAD vom 16.9.2004 hervorgehoben.

Eine mit seltener Klarheit und Prägnanz verfasste Analyse der Situation wurde Anfang August auf safehaven.com veröffentlicht: Money Created „Out of Thin Air“ von Richard Benson. Ich kann sie nur wärmstens empfehlen – obwohl es einem/r dabei kalt werden kann.

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