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Unter warum ökonomie? fasse ich in vorläufiger Weise zusammen, warum ich mich hier mit ökonomischen Fragestellungen befasse, und gehe kurz auf einige grundlegende Defizite des Diskurses über ökonomische Fragestellungen ein.

Der Link aktuelles und kommentare führt zu einer Übersicht über meine bisherigen Kommentare zum Thema.

Im Bereich alternativen gibt es Texte, die sich mit Problemen, Reformen und Alternativen zur aktuellen kapitalistischen Wirtschaftsweise bzw. deren Notwendigkeit befassen oder diesbezügliche Fragen aufwerfen. Stichworte: Wachstumszwang, Wachstum ohne Steigerung der Lebensqualität, die Problematik gängiger ökonomischer indikatoren etc.

Im Bereich geld/geldreform gibt es Texte über den Zusammenhang von Ersparnissen und Investitionen, zum für das Wirtschaftswachstum grundlegenden Phänomen der Geldschöpfung, den damit verbundenen Problemen (u.a. "Blasenökonomie") sowie zu Vorschlägen einer Reform des Geldsystems. Unter bubble trouble gibt es direkte Links zu meinen Kommentaren zur US- bzw. weltweiten Finanzkrise.

Bei markt, staat, gesellschaft handelt es sich um erste Textfragmente zur oft beobachtbaren Reduktion der wirtschaftspolitischen Debatte auf das Gegensatzpaar Markt und Staat.

Mit dem Text staatsschulden: nix kreisky zeige ich, dass die Höhe der österreichischen Staatsverschuldung völlig zu Unrecht auf die Perioden der SPÖ-Alleinregierungen unter Bruno Kreisky zurückgeführt wird.

Unter pensionsreform befindet sich der erste Teil eines geplanten Textes zur wirtschaftspolitischen Problematik rund um das brisante Thema Pensionsreform. Auch hier ist der Irrtum über den Zusammenhang zwischen Ersparnissen und Investitionen ein grundlegender Baustein der Debatte - was über deren Qualität bereits Einiges aussagt.

Geplantes

  • Auseinandersetzung mit in der Diskussion befindlichen Reformvorschlägen und Alternativen zur kapitalistischen Wirtschaftsweise. Dazu gehören jedenfalls diverse Varianten eines bedingungslosen Grundeinkommens, Vorstellungen einer "Sozialwirtschaft", verstanden als Ausdehnung der Arbeitsweise nicht profitorientierter Organisationen im öffentlichen Dienstleistungssektor (z.B. Gesundheitssystem) auf weitere Bereiche, die derzeit der Mehrwert-/Profitlogik unterliegen, und diverse Konzepte einer Reform des Geldsystems.

    Ebenso interessant sind Vorschläge, der im Kapitalismus unvermeidbaren Eigentumskonzentration mit systemkonformen Maßnahmen entgegenzuarbeiten und eine Art "demokratischen Kapitalismus" zu schaffen. Dazu gehören Ideen, die direkt oder aus dem "Dunstkreis" der Capital Ownership Group stammen, etwa:

  • Fair Exchange - wenn immer eine Gebietskörperschaft/Regierung einem Unternehmen Steuernachlässe oder Subventionen gewährt, sollten die jeweiligen BürgerInnen entsprechende Eigentumsanteile am Unternehmen erhalten, die von einem Treuhandfonds verwaltet werden

  • zeitliche Begrenzung von Eigentumsrechten an Produktionsmitteln analog zur allgemein akzeptierten zeitlichen Begrenzung von Patentrechten. Investoren sollten nur jenen Anteil an den von einer Investition generierten liquiden Mitteln erhalten ("Profit"), der als Anreiz für die jeweilige Investition notwendig ist. Alle darüber hinaus generierten Mittel/Profite sollten den jeweiligen Stakeholdern (Anspruchsberechtigten) zugute kommen.

  • Bemerkungen und Links u.a. zu Amartya Sen, Ravi Kanbur, Arghiri Emmanuel, Karl Polanyi, Joseph Stiglitz.


  • ökonomie

    Letzte Änderung: 13 12 2016

    geld/geldreform

    alternativen

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