Energie - Fokus

Energiewende: Nicht ohne China und Indien
Eine weltweite Umstellung der Energieversorgung auf erneuerbare Energien muss ohne Einbeziehung der Entwicklungsländer klarerweise scheitern - insbesondere was China und Indien betrifft.

Das illustrieren Prognosen der Zunahme der weltweiten CO2-Emissionen wie die der Energy Information Administration (EIA) der USA: Zwischen 2003 und 2030 könnten sie von 25 auf 43,6 Milliarden Tonnen steigen, wobei mehr als zwei Drittel des Zuwachses (12,7 Mrd. oder 68 Prozent) auf die Entwicklungsländer (ohne Reformländer) entfallen. Die Daten der Grafik (Anklicken) entstammen dem Kapitel 7 des International Energy Outlook 2006 der EIA; hier der Link zu den aktuellen Daten: Kapitel 7 des International Energy Outlook.

Die Inhalte zum Thema Energie auf dieser Website werden sich daher in Zukunft auf das Thema "Energiewende im Süden" konzentrieren.

Zu den Inhalten
Mein Südwind-Artikel Energiewende im Süden vom September 2004 war der Versuch einer kompakten Darstellung der diesbezüglichen "Ist-Situation" in den Entwicklungsländern.

Unter energie - weblinks gibt es, was der Name besagt: Eine Liste von Links zu relevanten Websites, Studien und Dokumenten (im Anfangsstadium).

Von Zeit zu Zeit verfasse ich Kommentare zu Themen in Zusammenhang mit Energie. Eine Übersicht gibt es unter aktuelles und kommentare; die entsprechenden Weblog-Einträge sind auch im Weblog/Energie abrufbar.

Im Text Zuckerfantasien (2003) habe ich mich - leicht ironisch - damit befasst, dass die "Energierübe" einen Ausweg für die von der Reform der EU-Zuckermarktordnung ( = steigende Importen von Rohrzucker, v.a. aus Brasilien) bedrohten RübenproduzentInnen darstellen könnte.
Eine weltweite "Energiewende" hin zu erneuerbaren Energien kann mehrfach begründet werden. Etwa mit dem Vorsorgeprinzip - zur Vermeidung zu starker Klimaschwankungen oder der katastrophalen Folgen einer vorzeitigen Verknappung von Öl und Gas. Dazu siehe u.a. den Bereich peak oil. Selbst ohne diese Bedrohungen würde ich dafür plädieren - es ist einfach die intelligentere Lösung.


Dabei könnte gerade der aus Sicht des Klimaschutzes "schlimmste" fossile Energieträger, nämlich die Kohle, vor allem in Indien und China an Bedeutung gewinnen. Das ist eine Hauptaussage des Schwerpunkts im Südwind Magazin vom Mai 2006.







Südwind-Thema Kohle
Das von mir verantwortete Südwind-Thema Kohle ist zur Gänze frei im Web zugänglich; meine eigenen Beiträge auch auf dieser Website.

Nachfolgend die Links:

Zwischen Pest und Cholera Das Editorial zum Thema
Bändigung eines Klimakillers
Verdammt zur Kohle
Kohle - Problem und Notlösung
Kohle - Fakten (Grafiken)

Themenbeiträge von anderen AutorInnen
Ausweg unter der Erde (CO2-Sequestrierung; von Hermann Klosius) (Link zum Südwind-Magazin)

Südwind-Thema Biokraftstoffe
Die Geister sind gerufen
Alter Wein in grünen Schläuchen
Potenzial mit Fragezeichen
Biokraftstoffe - Fakten (plus Grafiken) sowie Weblinks
Zukunftsvisionen
Tank oder Magen
Klein, fein, visionär

Themenbeiträge von anderen AutorInnen
Palmöl: Katastrophaler Fehlschlag
Der Treibstoff der Zukunft ist das Desaster der Gegenwart - von Hermann Klosius. (Link zum Südwind-Magazin)


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Letzte Änderung: 24 08 2008

peak oil

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