peak oil - übersicht

Unter peak oil: intro befindet sich eine Einführung zum Thema Peak oil inklusive einiger Weblinks.
Dank der steigenden Ölpreise hat das Thema seit 2002, als ich mich damit zu befassen begann, enorm an Popularität gewonnen. Eine Google-Suche am 27. März 2006 ergab an die 6 Millionen Treffer ...

Unter peak oil: watchlist gehe ich kurz auf vier Aspekte des Themas ein:
  • die Entwicklung der Reserven
  • die Explorationstätigkeit bzw. die Neufunde
  • langfristige Lieferverträge
  • geringe Investitionen in den Raffineriesektor.

    Die geringen Investitionen in den Raffineriesektor ("Downstream"-Bereich), die auch als Indiz für einen (bewusst unterschlagenen) Förderhöhepunkt in naher Zukunft betrachtet werden können, wurden von den Medien erst in Zusammenhang mit den Raffinerieengpässen in den USA nach dem Hurrikan Katrina 2005 zur Kenntnis genommen.

    Meine bisherigen Kommentare zum Thema befinden sich alle im Weblog / Energie; direkte Links nebenan in der linken Spalte.

    Die weiteren Links ab Öl: Fatales Finale? führen zu Artikeln mit Bezug zum Thema, die ich für das Südwind-Magazin geschrieben habe.

    Im Artikel "Öl oder nicht Öl", erschienen im April 2003, gebe ich einen Überblick über die Diskussion zu den Gründen des Irak-Kriegs.

    In Ölschock auf Raten (November 2005) befasse ich mich mit den Auswirkungen steigender Ölpreise auf die Entwickungsländer.

    Peak oil und Klimawandel
    Zwischen VerfechterInnen eines baldigen Peak oil-Zeitpunkts und KlimaschützerInnen existieren merkwürdige Konflikte, die aus meiner Sicht sachlich nicht gerechtfertigt sind. Ein Text, der sich mit diesen Problemen befasst, ist Bridging Peak Oil and Climate Change Activism von Richard Heinberg, veröffentlicht am 9. Jänner 2007 auf der Site des Energy Bulletin. Lesenswert!

    Peak oil und "Krieg gegen den Terror"
    Einige Leute meinen, dass die Möglichkeit eines baldigen Förderhöhepunkts der Hauptgrund für das geopolitische Abenteurertum der aktuellen US-Regierung unter George W. Bush ist - wenn man so will, eine Variante der "Krieg für Öl"-Hypothese. Peak oil ist eine Gefahr ausreichender Dimension, so die These, um eine "Verschwörung" der US-Regierung zumindest im Sinne eines "Geschehenlassens" der Anschläge vom 11.9. 2001 plausibel erscheinen zu lassen: als willkommener Vorwand für die Erklärung ihres endlosen "Kriegs gegen den Terror", dessen Hauptziel es wäre, die Ölreserven der Welt unter unmittelbare Obhut der USA zu nehmen.

    Nachrichten und Analysen aus dieser Sicht bietet die Website www.fromthewilderness.com (mittlerweile weitgehend nur mehr Archiv). Ich würde empfehlen, dort einmal vorbeizusehen, auch wenn man Verschwörungstheorien nichts abgewinnen kann. Meine persönliche Erfahrung ist, dass man viel aus den dort veröffentlichten Analysen lernen kann, ohne ihre Annahmen zu teilen.

    Ein Eindruck lässt sich beispielsweise anhand des Artikels "In your face" von Michael C. Ruppert (30.1.2004) gewinnen, dem Gründer der Site.

    Hinweis: Nachdem sich die Site auf die Veröffentlichung und Zusammenstellung von überwiegend in anderen Medien erschienene Artikeln konzentriert hatte, wurde sie mittlerweile weitgehend engestellt. Die Gründe sind auf der Site nachzulesen.



  • energie

    peak oil

    Letzte Änderung: 10 05 2017


    disclaimer impressum
    © robert poth
    alle rechte vorbehalten
    Kontakt: office@rpoth.at