Montag, 14. Juni 2010Indien/IT-Sektor: Ziemlich krisenfestNeu auf der Site Indien/IT-Sektor: Störungsfront auf DurchzugBesonders schlimm scheint es allerdings nicht gewesen zu sein, zumindest nach den letzten veröffentlichten Ergebnissen der "großen Drei": Im Geschäftsjahr 2009/10 (Bilanzstichtag 31. März 2010) stieg der Umsatz von Tata Consultancy Services um 5,38% und der Gewinn um 29%; Infosys berichtete ein Umsatzplus von 5,5% und einen praktisch unveränderten Gewinn; Wipro ein Umsatzplus von 6% und eine Gewinnsteigerung von 18%. Freitag, 14. Mai 2010Von der Windenergie bis zum "Landgrab"Neu auf der Site Windenergie: Tanz mit dem DrachenKlimapolitik/Details: ETS, CDM, REDDSüdafrika/Wirtschaftskrise: Keine PanikChina: Retter in der NotAfrika/Landwirtschaft: Säen und (Geld) erntenNebenbei: Die Website des Südwind Magazins hat nun, seit Anfang Mai (endlich!), ein halbwegs zeitgemäßes Design - was mich u.a. deshalb besonders freut, da ich seit geraumer Zeit die jeweilige aktuelle Ausgabe des Magazins ins Web stelle. Ich hätte mir nicht gedacht, dass diese an sich rein optische Umgestaltung diese Arbeit dermaßen erleichtert. Aber vielleicht ist es auch nur der Reiz des Neuen ... Mittwoch, 9. Dezember 2009Infrastruktur: Historischer BoomNeu auf der Site Infrastruktur: Historischer BoomWas die Finanzierbarkeit betrifft, war in China der kräftigste Anschub zu erwarten; nun herrscht bereits abgesehen von den Überkapazitäten in vielen chinesischen Branchen wie Stahl, Zement, Windenergie etc. Sorge, es könnte zu spekulativen Blasen insbesondere im Immobiliensektor kommen. Überraschend ist für mich bisher, wie gut sich Indien und insbesondere auch Brasilien gehalten haben. Dort hat sich besonders der private Konsum als Antriebsmotor erwiesen, offenbar auch in Zusammenhang damit, dass die Kreditzinsen und -konditionen in Brasilien bis vor der Krise auf einem ungewöhnlich hohen Niveau lagen (Inflationsbekämpfung) bzw. sehr restriktiv waren - und relativ hoch sind sie grundsätzlich noch immer. (Siehe u.a. Quo vadis, Lula?, eine Beschreibung des Grundproblems aus dem Jahr 2002.) Mittwoch, 11. November 2009Diamanten: Vom Schürfen zum SchleifenNeu auf der Site Vom Schürfen zum SchleifenDie weltweite Wirtschaftskrise hat die Nachfrage nach "Luxuskonsumgütern" wie Diamanten einbrechen lassen und Botswana damit natürlich schwer getroffen. Das Bruttoinlandsprodukt des Landes könnte 2009 um mehr als 11% fallen, auch wenn die Nachfrage nun wieder anzieht - vor allem aus China - und die wichtigsten Minen von De Beers wieder mit 80% der Kapazität produzieren. Eine Diversifizierung der Wirtschaft wäre dringend nötig - siehe etwa diesen Presseartikel vom 20. Oktober 2009: Botswana mulls life after diamonds. Dienstag, 29. September 2009Auslandsverschuldung 2008: Neue Optik
Der Artikel umreißt kurz die gegenüber früher weit verbesserte Position der Entwicklungs- und Schwellenländer vor dem Ausbruch der jüngsten Finanz- und Wirtschaftskrise, darunter die hohen Währungsreserven ("Der Süden borgt dem Norden Geld") und die generell positive Leistungsbilanz auf regionaler Ebene. Ausnahme: Vor allem osteuropäische Länder (daher: "Die nächste Krise droht in Europa").
So wie es ein Jahr später aussieht, hat der "Süden" die Krisenfolgen bisher sogar weit besser verkraftet als die reichen Länder, nicht zuletzt dank der enormen Konjunkturspritze in China. Die jüngsten Wachstumsprognosen sind auch allesamt besser als noch vor wenigen Monaten. Eine Entwarnung ist allerdings noch nicht angebracht, nicht zuletzt wegen der ungelösten Problematik des aktuellen Weltwährungssystems (z.B. Wechselkurs US-Dollar - chinesischer Yuan). Samstag, 19. September 2009Armut: Im Nebel der StatistikNeu auf der Site Armut: Im Nebel der StatistikWie es manchmal passiert, wurden die relevanten Daten von der Weltbank genau zwischen Redaktionsschluss und Veröffentlichung herausgegeben. Das Ergebnis: Wie in China, so weltweit - die Zahl der Armen ist weit höher als erwartet, doch die Trends bleiben gleich. 2005 lebten demnach anstatt rund 880 Mio. Menschen rund 1,4 Mrd. Menschen in extremer Konsumarmut. |
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