Arbeitsproduktivität in Österreich: Ein Update

Statistik Österreich revidiert Daten: Mehr Wachstum und kein Rückgang der Arbeitsproduktivität in 2016.

Statistik Austria hat im September 2018 die Ergebnisse einer routinemäßigen Revision der Daten für die Jahre 2015 und 2016 veröffentlicht. Dadurch ergaben sich vor allem für das Jahr 2016 einige signifikant bessere Kennzahlen: Die österreichische Wirtschaft wuchs 2016 real nicht um 1,5% wie bisher angegeben, sondern um …
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Arbeitsproduktivität und Total Factor Productivity: Weltbank-Analyse

Vor allem in den reichen Ländern hat sich das Wachstum von Arbeitsproduktivität und Total Factor Productivity (TFP / Gesamtfaktorproduktivität) zuletzt deutlich verlangsamt. Dieser Trend etablierte sich bereits vor der Finanzkrise; warum, ist nicht ganz klar. In ihrem jüngsten Bericht zum Ausblick für die Weltwirtschaft (Global Economic Prospects, Jänner 2018) gibt die Weltbank einen Überblick über die Diskussion.

Die Arbeitsproduktivität ist …
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Cybercrime & Produktivitätsbeiträge der Softwarebranche

Könnten die Cyberkriminalität und der Kampf gegen Hacker & Co die ohnehin fragwürdigen Produktivitätsbeiträge der Digitalisierung weiter verringern oder zunichte machen? Ein Blick auf ein paar grundlegende Daten.

Wie sich die erhofften Produktivitätssteigerungen durch die Digitalisierung mit dem generell sinkenden Produktivitätswachstum (“Total Factor Productivity” oder Gesamtfaktorproduktivität) in den reichen Ländern vertragen, ist ein bisher ungelöstes ökonomisches Rätsel (Tipp: nach “Produktivitätswachstum” …
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Österreich 2016: Seltsamer Aufschwung

Der „Aufschwung“ der österreichischen Wirtschaft von 2016 war von einem Rückgang der Arbeitsproduktivität begleitet, wie im Dezember 2017 veröffentlichte Daten von Statistik Austria zeigen – ein ungewöhnliches Phänomen für eine wachsende Volkswirtschaft.

Die Arbeitsproduktivität sank 2016 gegenüber 2015 um 0,44%, während die Wirtschaft gleichzeitig real um 1,5% wuchs. Anders gesagt: In Österreich wurden zwar um 1,86% mehr Arbeitsstunden geleistet als …
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FPÖ als neoliberale Traumbraut: Eine Kritik am Wirtschaftsprogramm der “Blauen”

Schon seit Jahren wundere ich mich, wie ins blaue Lager gewechselte ehemalige SP-WählerInnen den neoliberalen Unsinn übersehen können, den ihre neuen HoffnungsträgerInnen propagieren. Darum freut es mich jedes Mal, wenn zur Aufklärung beigetragen wird – hier von Christian Donninger.

Dr. Donninger hat sich dem neuen FPÖ-Wirtschaftsprogramm gewidmet, eine Kritik unter dem Titel “Die Strache-FPÖ als neoliberale Traumbraut der Industriellenvereinigung” verfasst …
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“Jobwunder” in Deutschland, entzaubert

Weit mehr Erwersbtätige, viel weniger Arbeitslose: Diese Entwicklung in Deutschland wird oft als “Jobwunder” bezeichnet. Was sich dahinter verbirgt, hat Markus Krüsemann auf www.miese-jobs.de analysiert.

Ein wichtiger Ausgangspunkt der Analyse sind die Daten zum Arbeitsvolumen, die auch hierzulande großteils ignoriert werden – siehe meinen letzten Beitrag Österreich: Negative Wirtschaftsdaten weitgehend ignoriert.

Wie in Österreich ist das Jahresarbeitsvolumen pro erwerbstätiger …
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Österreich: Negative Wirtschaftsdaten weitgehend ignoriert

Schwach steigende Arbeitsproduktivität, Rückgang der Wirtschaftsleistung pro Kopf, Nachfrage nach Arbeit geringer als 2006 bei stark zunehmender Erwerbsbevölkerung: Ergebnisse einer Recherche zum Arbeitsvolumen.

Zu den weitgehend igorierten Parametern, die von Statistik Austria (statistik.at) erhoben bzw. geschätzt werden, gehört das jährliche Arbeitsvolumen in Österreich. Das Arbeitsvolumen ist die Summe der von allen Erwerbstätigen tatsächlich geleisteten Arbeitsstunden innerhalb eines Jahres …
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Nur eine Minderheit weiß, dass private Banken Geld schöpfen

Die Bevölkerung weltweit ist kaum über das Thema der Geldschöpfung informiert, wie eine internationale Studie zeigt: Nur 20% wissen, dass der Großteil des Geldes von Privatbanken in die Welt gesetzt wird.

Zum Thema siehe auch:

Geld/Geldreform: Übersicht

Ungeachtet dessen sind aber 59% der Ansicht, dass Regierungen und Zentralbanken die Geldschöpfung kontrollieren sollten; nur 13% befürworten den Stand der Dinge – …
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