FPÖ als neoliberale Traumbraut: Eine Kritik am Wirtschaftsprogramm der “Blauen”

Schon seit Jahren wundere ich mich, wie ins blaue Lager gewechselte ehemalige SP-WählerInnen den neoliberalen Unsinn übersehen können, den ihre neuen HoffnungsträgerInnen propagieren. Darum freut es mich jedes Mal, wenn zur Aufklärung beigetragen wird – hier von Christian Donninger.

Dr. Donninger hat sich dem neuen FPÖ-Wirtschaftsprogramm gewidmet, eine Kritik unter dem Titel “Die Strache-FPÖ als neoliberale Traumbraut der Industriellenvereinigung” verfasst …
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“Jobwunder” in Deutschland, entzaubert

Weit mehr Erwersbtätige, viel weniger Arbeitslose: Diese Entwicklung in Deutschland wird oft als “Jobwunder” bezeichnet. Was sich dahinter verbirgt, hat Markus Krüsemann auf www.miese-jobs.de analysiert.

Ein wichtiger Ausgangspunkt der Analyse sind die Daten zum Arbeitsvolumen, die auch hierzulande großteils ignoriert werden – siehe meinen letzten Beitrag Österreich: Negative Wirtschaftsdaten weitgehend ignoriert.

Wie in Österreich ist das Jahresarbeitsvolumen pro erwerbstätiger …
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Österreich: Negative Wirtschaftsdaten weitgehend ignoriert

Schwach steigende Arbeitsproduktivität, Rückgang der Wirtschaftsleistung pro Kopf, Nachfrage nach Arbeit geringer als 2006 bei stark zunehmender Erwerbsbevölkerung: Ergebnisse einer Recherche zum Arbeitsvolumen.

Zu den weitgehend igorierten Parametern, die von Statistik Austria (statistik.at) erhoben bzw. geschätzt werden, gehört das jährliche Arbeitsvolumen in Österreich. Das Arbeitsvolumen ist die Summe der von allen Erwerbstätigen tatsächlich geleisteten Arbeitsstunden innerhalb eines Jahres …
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Nur eine Minderheit weiß, dass private Banken Geld schöpfen

Die Bevölkerung weltweit ist kaum über das Thema der Geldschöpfung informiert, wie eine internationale Studie zeigt: Nur 20% wissen, dass der Großteil des Geldes von Privatbanken in die Welt gesetzt wird.

Zum Thema siehe auch:

Geld/Geldreform: Übersicht

Ungeachtet dessen sind aber 59% der Ansicht, dass Regierungen und Zentralbanken die Geldschöpfung kontrollieren sollten; nur 13% befürworten den Stand der Dinge – …
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Zukunft des Bargelds: Vortrag von und Interview mit Dr. Norbert Häring

Wird ernst gemacht mit der Abschaffung des Bargelds? Offenbar tatsächlich, meint Norbert Häring, Redakteur des Handelsblatts für Wirtschaftswissenschaft und Konjunktur.

Interview geführt von Julia Jentsch auf der Jahrestagung der Monetative am 12. November 2016 in Frankfurt/Main.

Und hier der Vortrag von Norbert Häring auf der Jahrestagung (Dauer: ca. 62 Minuten):


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EU-Parlament kritisiert Geldpolitik der EZB

Ende November hat das EU-Parlament in seiner Stellungnahme zum Jahresbericht der Europäischen Zentralbank 2015 insbesondere das Anleihenkaufprogramm der EZB kritisiert.

Die Hauptkritikpunkte:

  • Verstärkung der Ungleichheit
  • Mögliche Wettbewerbsverzerrung
  • Ineffektivität (kaum Stimulierung der Realwirtschaft) bei gleichzeitiger Bankenförderung

    Hier die (englische) Information auf qe4people.eu: EU Parliament report shows unprecedented level of concern on ECB.


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    Weltweite Überschuldung / Geldpolitik kontraproduktiv?

    Hier vorläufig kommentarlos Links zu zwei Artikeln, die auf zerohedge.com veröffentlicht wurden. Es handelt sich um Einschätzungen von Jim Reid, Global Head Fundamental Credit Strategy Group, Deutsche Bank.

    Hauptaussage des ersten Artikels:

    “…the global financial system remains broken and extremely fragile. Secular stagnation trends are everywhere. The world has too big a debt burden for the current growth environment.

    (…)


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    Fleischkonsum, Grenzen des Konsumverzichts und weltweite Überschuldung

    Meine langjährige, regelmäßige journalistische Arbeit für das Südwind Magazin ging zwar mit Februar 2011 zu Ende, doch dann und wann schreibe ich doch noch etwas für das Magazin, wenn mir das Thema ein Anliegen ist. Die letzten Beiträge habe ich mittlerweile auch auf dieser Website veröffentlicht …
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