Die AIDS-Blase schrumpft (I)

Immer wieder werden Horrorzahlen über HIV-Infektionen und AIDS-Erkrankungen in Entwicklungsländern in Zweifel gestellt oder reduziert – von der UNO selbst oder von anderen Institutionen und WissenschaftlerInnen. Über Beispiele berichtet etwa der Artikel
Estimates on HIV called too high (Boston Globe, 20. Juni 2004).

Wenn der Link nicht mehr funktioniert, kann der Artikel hier gelesen werden.…
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Afrika: Geschätzte HIV-Infektionen widersprechen heterosexueller Übertragung

2003 sorgten medizinische Wissenschaftler für Aufregung, indem sie nachwiesen, dass die Hypothese einer überwiegend heterosexuellen Übertragung von HIV in Afrika südlich der Sahara anderen vorhandenen Daten widerspricht. Entgegen der Hypothese sind HIV-Infektionen nicht mit anderen sexuell übertragenen Infektionen (STI) korreliert.
Die Autoren dazu: “Wir postulieren, dass vorhandene Daten sich nicht mehr mit der bisherigen Annahme einer außergewöhnlichen Rolle heterosexuellen Geschlechtsverkehrs …
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Uganda: Die Katastrophe, die nie stattfand

Uganda wurde einmal als Epizentrum der AIDS-Epidemie in Afrika beschrieben. Aber die erwartete Katastrophe ist ausgeblieben. Update on Uganda ist eine Analyse (englisch) der Prognosen und Annahmen über das frühere Epizentrum der AIDS-Epidemie, erstellt vom österreichischen Gynäkologen Christian Fiala. Sie wurde – gemeinsam mit anderen wissenschaftlichen Arbeiten, die sich kritisch mit der “orthodoxen” Wissenschaft zu AIDS und HIV auseinandersetzen …
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Rätsel in Botswana: Zu wenig AIDS-Kranke?

[Zahlen aktualisiert am 12.11.05]

Nach Angaben von UNAIDS sind mehr als 37% der EinwohnerInnen Botswanas im Alter zwischen 15 und 49 Jahren (330.000) mit HIV infiziert (eine Schätzung; bis Mitte 2003 wurden insgesamt nur 70.000 HIV-Tests durchgeführt).

Doch die vielgepriesene Anti-AIDS-Strategie Botswanas führte im vergangenen Jahr (2003) zu einem Rätsel, schrieb der britische Economist (“The ideal versus the best”, 26.2.04). …
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WHO/UNAIDS propagieren drittklassige AIDS-Medizin für arme Länder

Die WHO und UNAIDS veröffentlichten am 1.12.03 eine neue Strategie im Kampf gegen AIDS. Ziel: Bis 2005 sollen drei Millionen AIDS-PatientInnen in armen Ländern mit anti-retroviralen Medikamenten behandelt werden. Die neue Strategie propagiert einfach anwendbare Tests, etwa des Körpergewichts oder des Bluts anhand einer Farbskala (siehe die entsprechende UNAIDS-Presseinformation). Auf teure Tests für sekundäre klinische Marker (Surrogatmarker) wie Ermittlung …
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