Überliquidität (II): Greenspan, Bernanke & Co – die “Leuchten” als Armleuchter?

“More than shocking”: Greenspan, Bernanke und andere vermeintliche Leuchten der US-Finanzpolitik scheinen die herrschende Überliquidität vielleicht tatsächlich als weltweiten “Überschuss an Ersparnissen” misszuverstehen.

Selten finde ich in Medien inklusive dem Web Analysen, die zwar völlig sachlich gehalten sind, aber gerade wegen ihrer Stimmigkeit bei mir eine Art kathartische Wirkung auslösen. Eben gerade stolpere ich über einen aktuellen Kommentar des von …
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Grundeinkommen

Vom 7. bis 9. Oktober 2005 findet in Wien ein Kongress mit internationalen ReferentInnen (auch aus Entwicklungsländern) aus Wissenschaft und Zivilgesellschaft statt: „Grundeinkommen – in Freiheit tätig sein“. Veranstalter sind das Netzwerk Grundeinkommen Deutschland, das Netzwerk Grundeinkommen und sozialer Zusammenhalt Österreich, Attac Deutschland und Attac Österreich.

Die Kongress-Website www.grundeinkommen2005.org bietet nicht nur Informationen rund um die Veranstaltung, sondern auch eine …
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Weltweite Überliquidität: Wiederholt sich die Geschichte?

Der Zustand der Weltwirtschaft gleicht einem aufgeblähten Ballon wie in den 1920er Jahren. Ohne korrekte Gegenmaßnahmen könnte der Ballon auch genauso platzen wie damals, begleitet von Protektionismus und einer schweren Depression.

Die Symptome sind offensichtlich: Die weltweite Geldmenge wächst seit geraumer Zeit rascher als die reale Produktion, ebensolches gilt für das Kreditvolumen; anstatt sich jedoch in Preissteigerungen bei Produkten und …
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Gibt es eine – bessere – Alternative zum Kapitalismus?

Meine Ansicht: Es muss eine geben, denn wir – gerade in den “reichen” und “entwickelten” Ländern – werden früher oder später eine brauchen. Das folgt aus den Voraussetzungen des Systems, so wie ich sie verstehe. Und deshalb sollte auch darüber diskutiert werden. (Teil 1)

Beruht “unser” Reichtum auf der Armut des Südens?

Dass der Lebensstandard im Norden zur Gänze oder überwiegend auf der Ausbeutung bzw. Armut des Südens beruhe, ist ein hartnäckiger Irrglaube.

Dieser Irrglaube gehört zu den Mystifikationen im Bereich der Ökonomie, die mir seit langem “im Magen” liegen und zu deren Beseitigung ich hier auch beitragen will (siehe Übersicht Ökonomie).

Dankenswerterweise hat Peter Wahl vom deutschen Informationsdienst WEED (Weltwirtschaft, …
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Sparaufruf Bartensteins: Grober Unfug

Pünktlich zum Weltspartag rief Wirtschaftsminister Martin Bartenstein (VP) zu einer Anhebung der nationalen Sparquote auf (siehe Artikel im Standard). Genau genommen sollte sie von 8,4% (2003) auf 10%, den Durchschnitt der Eurozone steigen, meinte Bartenstein. Wozu das gut sein soll, verschwieg er uns allerdings – offenbar zur Charakterbildung, denn Sparen sei “allemal eine Tugend”, wie uns der Minister wissen …
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US-Wirtschaft: Kollaps Frage der Zeit

In jüngster Zeit haben sich die seit dem Platzen der “Dot.com”-Blase an den US-Börsen laut gewordenen Warnungen vor einem weit schwereren Kollaps der US-Wirtschaft und damit der Weltwirtschaft zu einer Flut vervielfacht.

Es geht um zwei zusammenhängende Problemkreise: 1. Das wachsende Handels- und Leistungsbilanzdefizit der USA und seine Finanzierung durch Kapitalimport aus Europa und Asien, inkl. China (u.a. werden Dollarüberschüsse …
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Konfusion im linken Spektrum

Wirtschaftsanalysen aus dem linken Spektrum, so richtig sie im Grunde oft sind, lassen immer wieder erstaunliche Wissensdefizite und Widersprüchlichkeiten erkennen. Zwei Beispiele finden sich etwa
in der letzten Ausgabe (7/8-2004) der Zeitschrift “Die Alternative”, herausgegeben von den Alternativen und Grünen GewerkschafterInnnen im ÖGB (www.ug-oegb.at).

Mit Interesse las ich die Artikel “Arbeitszeit: Darf’s a bisserl mehr sein?” von Markus …
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