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Das Kreuz mit den Bananen

[März 1998]

Die umstrittene Bananenmarktordnung der Europäischen Union muß nach ihrer Verurteilung durch die Welthandelsorganisation reformiert werden. Zum Handkuß dürften vor allem Kleinbauern in der Karibik kommen.

Kaum eine Brüsseler Verordnung hat die Gemüter im internationalen Bananengeschäft so erhitzt wie die "Gemeinsame Marktordnung für Bananen" von 1993. (...)

Jede Menge Greißler – Re-Regionalisierung der Wirtschaft

[März 1998]

Die international agierenden Konzerne setzen durch stetige Rationalisierungsmaßnahmen immer mehr Arbeitskräfte frei. Kann eine Reorientierung auf regionale und lokale Wirtschaftskreisläufe Arbeitsplätze sichern und selbstbestimmtere Lebensformen hervorbringen?

Die Globalisierung ist heute zwar in aller Munde. (...)

Fliegende Gänse im Gegenwind

[Februar 1998]

Die schwere Finanzkrise der südostasiatischen Länder hat neuerlich Anlaß gegeben, ihr Entwicklungsmodell in Frage zu stellen.

Rasches Wachstum und die allgemeine Steigerung des Lebensstandards, so die bisherige Kritik, wurden mit einem Raubbau an natürlichen Ressourcen und zunehmender Ungleichheit erkauft. (...)

Finanzkrise Asien: Tiger in der Falle

[Februar 1998]

Die südostasiatischen Tigerstaaten und Südkorea sind in ihrem Streben nach mehr Eigenständigkeit und raschem Wachstum in die Falle der Finanzmärkte geraten. Eine Gelegenheit, die sich vor allem die USA nicht entgehen lassen. (...)

Die EU-Bananenmarktordnung: Wer bekommt wieviel vom Bananenkuchen?

[Anfang 1995]

Im Zuge der Vollendung des Binnenmarkts mußte die Europäische Union auch die verschiedenen, an nationalen Interessen orientierten Marktordnungen und Einfuhrregime der Mitgliedsländer vereinheitlichen. Dabei kam es zu einem Konflikt zwischen Bananenexportländern aus Lateinamerika und den Ländern Afrikas, der Karibik und des Pazifik (AKP-Staaten) um das zukünftige Importregime. (...)

Markt und Macht

[November 1994]

Der Süden holt auf. Seine rasant wachsende wirtschaftliche Bedeutung muß zu mehr Mitsprache in globalen Wirtschaftsinstitutionen führen.

Die Entwicklungsländer lassen Muskeln spielen, kommentierte das deutsche “Handelsblatt”, als diese im Oktober die Pläne der Industrieländer für eine Erhöhung der Sonderziehungsrechte (1) des Internationalen Währungsfonds zu Fall brachten. (...)