Covid-19: ORF korrigiert Falschinformation – stillschweigend

Der ORF hat offenbar seine falschen Informationen zu Covid-19-Todesfällen korrigiert und verzichtet auf die bisher falsch dargestellten Hospitalisierungszahlen – stillschweigend. Für eine Entschuldigung wegen der Falschinformation sah das “Qualitätsmedium” bisher keinen Anlass.

Wie unter Covid-19: Der ORF interpretiert offizielle Zahlen falsch berichtet, hat der ORF vermutlich monatelang Falschinformationen zu Covid-19-Todesfällen und Hospitalisierungen verbreitet. Statt “an oder mit Covid-19 verstorben” hieß es bloß “an”, und die Zahl der Menschen, die Covid-19-Betten in Krankenhäusern belegen (dafür reicht ein positiver PCR-Test, unabhängig davon, aus welchem Grund man im Krankenhaus behandelt wird) wurde in “aufgrund des Coronavirus in Spitalsbehandlung” uminterpretiert. Bis einschließlich 12. Februar des Jahres, siehe Screenshot.

Seit dem 13. Februar heißt es nun korrekt “mit oder an” Covid-19 gestorben, während die Zahl der belegten Covid-19-Betten in Krankenhäusern gar nicht mehr berichtet wird. Beispiel vom 16. Februar (Ministerien melden 1.427 Neuinfektionen):

“Das Gesundheits- und das Innenministerium haben 1.427 neu registrierte Coronavirus-Fälle (Stand: heute, 9.30 Uhr) innerhalb der letzten 24 Stunden gemeldet. Landesweit starben bisher 8.260 Personen an oder mit Covid-19.”

Ob diese überfällige Korrektur auf meine Intervention beim ORF per Kontaktformular am 5. Februar zurückzuführen ist, bleibt ungewiss, da mir der ORF bsher nicht darauf geantwortet hat.

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