Decade of Action for Road Safety

Dass Tuberkulose und Malaria weltweit zu den größten Gesundheitsproblemen zählen, ist in der Regel bekannt. Aber dass die Unfallkosten des Straßenverkehrs in Entwicklungsländern eine vergleichbare Dimension erreichen, wahrscheinlich weniger: Weltweit sterben täglich geschätzte 3.400 Menschen unmittelbar bei Verkehrsunfällen oder an den Folgen, mehr als 90% davon im Süden.

Auch ich war schockiert, als ich 2009 eine entsprechende Meldung las. Daher beschloss ich, das Thema im Südwind-Magazin aufzugreifen. Das Ergebnis war der Artikel “Ein blutiges Gemetzel” in der Ausgabe vom März 2010, den ich nun auch auf dieser Website publiziert habe (siehe Link in der linken Spalte).

Tatsächlich erklärte die UN-Generalversammlung noch im gleichen Monat, im März 2010, die Jahre 2011-2010 zu einer Decade of Action for Road Safety (Link zu den entsprechenden WHO-Seiten.)

Immerhin etwas, auch wenn insbesondere die Hauptbetroffenen davon kaum etwas mitbekommen haben dürften.

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