Die Pandemie scheint dem Ende nahe

Dramatische Zunahme der nachgewiesenen “Infektionen” mit SARS-CoV-2 bei gleichzeitig ebenso dramatischem Rückgang der Fallsterblichkeit: Von einer bedrohlichen weltweiten Pandemie kann derzeit nur mehr schwer die Rede sein. Auch in Österreich entspannt sich die Lage.

Das zeigt jedenfalls ein Blick auf die weltweite und regionale (Nordamerika, Europäische Union) Entwicklung auf Basis der Daten von ourworldindata.org. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Fallsterblichkeit stets höher ist als die zugrundeliegende Infektionssterblichkeit, deren Berechnungsbasis auch alle nicht entdeckten/diagnostizierten Infektionen einschließt. Die Fallsterblichkeit von etwa 0,2 Prozent in der Europäischen Union lässt daher vermuten, dass wir es vom Schweregrad der Erkrankungen her weitgehend nur mehr mit grippalen Infekten zu tun haben.

Ob dies auf einen Erfolg der gentherapeutischen Behandlungen oder vielmehr auf die Verbreitung der weit ungefährlicheren Omikron-Variante von SARS-CoV-2 zurückzuführen ist, dürfte noch einige Zeit umstritten bleiben. Meiner persönlichen Ansicht nach ist die Entspannung der Lage eher der Omikron-Variante zu verdanken, wofür sich zahlreiche Studien und Daten ins Treffen führen ließen. Ich ersuche alle Leserinnen und Leser, sich selbst einen Überblick über die einschlägige fachmedizinische Diskussion zu verschaffen.

Österreich. Dieselbe Entwicklung lässt sich auch in Österrreich erkennen, hier dargestellt als Verhältnis der Zahl der Hospitalisierten bzw. der Intensivpatientinnen und -patienten zur Zahl der “aktiven Fälle”. Die Krankenhausstatistik umfasst zudem auch alle Menschen, die nicht “wegen”, sondern nur “mit Corona” (einem positiven Test) im Krankenhaus behandelt werden. Tatsächlich dürfte die Situation daher noch besser aussehen als in diesen Grafiken gezeigt. (Quelle der Grafiken: respekt.plus).

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