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Ernährungskrise

Beim Verfassen meines Artikels über die hochschießenden Weltmarktpreise für Nahrungsmittel (für das Südwind-Magazin vom Februar 2008, siehe Link in der linken Spalte) hatte ich ein Problem mit dem Begriff “Krise”: Wenn schon bisher geschätzte 850 Millionen Menschen weltweit (überwiegend Kinder!) (...)

Ernährung: Ernsthafte Krise

[Februar 2008]

Die rasch steigenden Weltmarktpreise für Nahrungsmittel fordern zunehmenden Tribut in ärmeren Ländern. Bisher ist kurzfristige Schadensbegrenzung auf Länderebene die Regel, eine kohärente Strategie sucht man vergebens.

Jahrzehntelang waren die Weltagrarmärkte von Überschüssen der reichen Länder gekennzeichnet, deren subventionierter Export für den Niedergang der Landwirtschaft etwa in Afrika südlich der Sahara verantwortlich gemacht wurde. (...)